
Das Gesamtweiterbildungsangebot des Trägers enthält einzelne unterschiedliche Weiterbildungskonzepte, die geprägt sind durch unterschiedliche Bedarfe und Zielgruppen. Hierfür muss im Sinne von Gender MainstreamingGender Mainstreaming
Mit Gender Mainstreaming soll erreicht werden, dass die Rechte und Bedürfnisse von Frauen und Männern in allen Geschäfts-, Politik- und Lebensbereichen nachhaltig berücksichtigt werden, um für beide Geschlechter Chancengleichheit auf allen gesellschaftlichen Ebenen sicher zu stellen.
das Profil geschärft werden.
Zunächst ist das Gesamtangebot des Trägers gendersensibelgendersensibel
Fähigkeit, genderspezifische Fragen aufgrund unterschiedlicher Geschlechterrollen und unterschiedlicher sozialer Stellungen zu erkennen.
zu überprüfen. So sollte eine gendergerechtegendergerechte
Genderadäquaten bzw. gendergerechten Aktivitäten liegt ein gesellschaftliches Verständnis von Gerechtigkeit bezogen auf Genderaspekte zugrunde. Gendergerechtigkeit wird anhand von normativen Kriterien der Gesellschaft gemessen.
Innovationskraft in zweifacher Hinsicht sichtbar werden.
Ganz gleich auf welcher Qualifizierungsebene die Weiterbildungsangebote angesiedelt sind, eine gendergerechtegendergerechte
Genderadäquaten bzw. gendergerechten Aktivitäten liegt ein gesellschaftliches Verständnis von Gerechtigkeit bezogen auf Genderaspekte zugrunde. Gendergerechtigkeit wird anhand von normativen Kriterien der Gesellschaft gemessen.
Förderintention muss sichtbar werden. Unabhängig ob es um die Vermittlung von Grundwissen, Anpassungsqualifizierungen bis hin zu Aufstiegsweiterbildungen geht, immer ist zu beachten, dass die Ziele unter Einbeziehung und Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenssituationen von Männern und Frauen erreicht werden können.
Zur Umsetzung der Weiterbildungskonzepte ist es erforderlich, das Weiterbildungsträger über Dozentinnen und Dozenten verfügen, die sowohl das notwendige fachliche Know-how mitbringen, als auch methodisch-didaktisch qualifiziert sind. Unabdingbar ist das Vorhandensein oder der Nachweis von Genderkompetenz.
Bei dem Aufbau und der Weiterentwicklung eines Teams von Dozentinnen und Dozenten ist nach Möglichkeit eine geschlechtergerechte Vorgehensweise anzustreben, indem eine geschlechtergerechte Verteilung vorgenommen wird. GendersensibelGendersensibel
Fähigkeit, genderspezifische Fragen aufgrund unterschiedlicher Geschlechterrollen und unterschiedlicher sozialer Stellungen zu erkennen.
ist vorzugehen, wenn es um die Themenzuständigkeit geht. So sollten Männer nicht ausschließlich technische und IT-Themen abdecken, während Frauen für die Vermittlung von Soft Skills eingesetzt werden.
Die im Rahmen der Zielgruppenanalyse und der Weiterbildungsbedarfsanalyse erhobenen Ergebnisse sind die Grundlage für das Kompetenzspektrum in dem zu entwickelnden Weiterbildungskonzept. Es ist als praxis- und handlungsorientierte Arbeitsgrundlage für Weiterbildungseinrichtungen zu gestalten.
Bereits zu diesem Zeitpunkt ist die Geschlechtergerechtigkeit in alle konzeptionellen Aktivitäten einzubeziehen und als integrativer Bestandteil für weiterbildungsinteressierte Frauen und Männer zu manifestieren.
Konkret werden diese im Folgenden bei der Ausgestaltung gendersensibler Weiterbildungsseminare sowie bei den Rahmenbedingungen für geschlechtergerechte Bildungsarbeit zum Tragen kommen.